Was Lockpicking und Auflegen gemeinsam haben

Naja erst mal sind es meine beiden Hobbys die ich alle paar Monate herauskrame und zwischendurch praktiziere.

Wie kam ich darauf?

Auflegen

Mit dem Auflegen habe ich in der 10. Klasse angefangen. Irgendwie habe ich Interesse daran gefunden und wollte dieses Handwerk erlernen.
Ich finde es toll, wie man einen ganz anderen Bezug zu Musik findet, deren Aufbau kennenlernt und seine Kreativität freien Lauf lassen kann, ohne was komplett neues erschaffen zu müssen.
Zu dem ist es auch ein schönes Gefühl, vor Publikum Musik zu machen, aber wenn es nicht viele sind.

Lockpicking

Auf das Lockpicking bin ich auf dem #30C3, den 30. Chaos Communication Congress gestoßen. Es war mein erster Besuch dieser Veranstaltung. Da dort viele verschiedenen Menschen ihre Projekte vorgestellt haben und man die große Fläche des SSD eV., die Sportsfreunde der Sperrtechnik nicht übersehen konnte habe ich mich mal an dieser Betätigung versucht. Als ich mein erstes Schloss öffnete, habe ich Blut geleckt.
Darüber hinaus ist es sehr interessant, wie Schließeinrichtungen funktionieren. Dieses Wissen hilf einem sicherer zu Wohnungen und mögliche Schwachstellen zu erkennen. Bereits 2012 habe ich Interesse an Schließeinrichtungen gefunden, als ich beim Schlüsselmacher war und er einen Zweitschlüssel angefertigt hat. Seine Werkstatt sah interessant aus und hat mich an die Zeit erinnert, als ich mit meinem Opa im Garten an irgendwelchen Sache rumgebastelt habe.

Gehör und Motorik

Nun aber zur ersten Gemeinsamkeit. Bei beidem ist ein aufmerksames Gehör und eine gewisse Feinmotorik von Nützen. Wenn man manuell auflegt muss man die Beats heraushören, es schaffen die Geschwindigkeit anzugleichen und mit Hilfe der Turntables die Tracks zu synchronisieren.
Beim Lockpicking ist es hilfreich zu hören und zu spüren, wann die Stifte im Schloss verkantet sind. Zudem ist es sehr schwer als Grobmotoriker alle Stifte auf die nötige Höhe zu bringen und sie zu verkannten. Darüber hinaus ist manchmal das Halten des Spanners eine gewisse Fingerakrobatik.

Rechtliche bedenken

Und noch eine Gemeinsamkeit: Beide Hobbys machen spaß und sind nützlich. Aber wenn man das Private verlässt, muss man sich ein paar Gedanken machen. Bei der Musik sitzt einem immer GEMA im Nacken und beim Schlösser öffnen, muss man auch auf die ganzen Bestimmungen achten.
Deshalb mach ich beides im Privaten, natürlich kann ich meiner Tante helfen, wenn sie ihren Schlüssel abgebrochen hat oder beim Geburtstag eines Familienangehörigen die Musik machen. Aber am liebsten mach ich beides in meinem Zimmer, wenn ich ruhe habe. Den Rest überlasse ich den Profis.


Wie kam ich dazu diesen Artikel zu schreiben


Vielleicht werde ich diesen part bei Gelegenheit ergänzen.

Der Sportgedanke beim Lockpicking


Vielleicht folgt hier ein eigener Artikel.